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„Mehr Polizei“
forderten angesichts der großen Zahl sogenannter Gefährder am Wochenende Göring-Ekhardt und Wagenknecht. Warum trauen sich die Linke und die Grünen nicht Forderungen zu stellen,die geeignet wären, die Polizei zu entlasten und das Gegenteil zu proklamieren: mehr Sicherheit durch weniger Polizei?

z.B.:
Abkehr von der repressiven hin zu einer an Leidverminderung orientierten Drogenpolitik.Der Kölner Knastchef Jörn Foegen hat immer wieder betont, dass er dann ein Drittel aller Zellen dicht machen könnte. Zwar sitzen keine zehn Prozent der Gefangenen direkt wegen Drogen, aber zu vielen Eigentumsdelikten und Gewalttaten kam es nur wegen der Illegalität der Drogen.

Ausbau aller Initiativen, die Kinder und Frauen vor Gewalt schützen.

Spätestens jetzt nach den Enthüllungen von Fußball leaks sollte man den Vereinen mitteilen, dass sie für den Schutz ihrer Spiele selbst aufkommen müssen. Das schafft auch Arbeitsplätze.

Ausbau der Konfliktschlichtungen in Nachbarschaften und Schulen und Betrieben.

Eine kaum übersehbare Zahl von vernünftigen Vorschlägen würde ein Ideenwettbewerb in Polizei und Gesellschaft ergeben. Franz von Liszt Diktum „Die beste Kriminalpolitik ist eine gute Sozialpolitik“ geistert seit über 100 Jahren durch die kriminalpolitische Diskussion – ohne praktische Folgen. Das Gegenteil ist der Fall, siehe Hartz IV.

Wenn die Polizei nicht mehr hinter armen Leuten her sein muss, würde ihnen ihre Arbeit vielleicht mehr Spaß machen. In den meisten Krimis kommen die Ermittler in die Villen der Reichen und Superreichen. In der täglichen Arbeit werden Polizisten dort eher selten gesehen
9.1.2017





Die Homepage wurde am 25.03.2008 veröffentlicht.
Zuletzt geändert am 09.01.2017